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Noch vor den superheißen Tagen spielte Angelique Kidjo mit ihrer Band ein großartiges Konzert in Berlin. Eine Wiederentdeckung!

Es geht Schlag auf Schlag. Geilenkirchen war mit 40,5 Grad nur einen Tag Spitzenreiter, tags drauf zog Lingen im Emsland mit 42,6 Grad vorbei. Niemals nie wurden in Deutschland höhere Temperaturen gemessen. Der Klimawandel ist lĂ€ngst da und fĂŒr alle & jeden konkret erfahrbar. Neben tropischen Temperaturen erleben wir einen dramatischen RĂŒckgang der Insekten – das Artensterben können wir also auch beobachten. Wir mĂŒssen alle unser Verhalten Ă€ndern, und zwar sofort. Mit Flugscham ist es nicht getan, wir mĂŒssen weniger fliegen & mehr dafĂŒr bezahlen. FĂŒr unsere FlĂŒge nach Malle haben wir bei Sex Pistols God Save The Queen Shopper | Heißer Verkauf  Zanier Fulpmes.GTX damen Damen WinterfĂ€ustlinge marineblau | Marke Handschuhe MechanixÂź M-Pact coyote multicam schwarz KSK Tactical Airsoft | Ausgezeichnetes Handwerk zumindest 59 € fĂŒr Klima-Projekte gespendet. Wir mĂŒssen davon ausgehen, dass die glĂŒcklose Umweltministerin Svenja Schulze das fĂŒr die 1.740 FlĂŒge ihrer Mitarbeiter zwischen Bonn und Berlin nicht getan hat. Pro Flug sind 10 Euro fĂ€llig, macht zusammen 17.400 €. Jede Politik ist auch Symbol-Politik. Diese Zahlung ist das Mindeste, was Frau Schulze tun muss. Peanuts gegen die drohenden 850.000 € Strafzahlung an die EU-Kommission pro Tag (!), weil Deutschland immer noch zu hohe Nitratwerte im Grundwasser aufweist.

FĂŒr diesen Rat rechne ich natĂŒrlich kein Berater-Honorar ab, auch nicht fĂŒr den Vorschlag, per sofort Einwegflaschen aus Plastik zu verbieten, was Costa Rica lĂ€ngst getan hat! Der FAZ (25.07.19) zu Folge hat das Wort „Flugscham“ allerbeste Chancen, das Wort des Jahres zu werden. Finden wir alle super und fliegen mehr denn je, erst recht die GrĂŒnen-Klientel. „In Wirklichkeit“, kommentiert das Blatt, „wird indes eher ĂŒber persönliche Konsequenzen fĂŒr mehr Klimaschutz geredet als entsprechend gebucht. Die AnhĂ€nger der GrĂŒnen bilden da keine Ausnahme. Ausweislich der Erkenntnisse der Forschungsgruppe Wahlen sind sie sogar nach wie vor besonders hĂ€ufig mit dem Flieger unterwegs.“ Wahn, Wahn, ĂŒberall Wahn möchte man rufen. JĂ€hrlich passieren 2,5 Millionen LKW den Brenner. Lifestyle & Logistik gehören dringend auf den PrĂŒfstand.

Per Rad also zur „Wassermusik“ auf der Terrasse der Kongresshalle in Berlin. Angelique Kidjo,Geldbörse, Geldbeutel, Portemonnaie, KartenhĂŒllen - aus Pappe, dĂŒnn, minimal | VerrĂŒckte Preis Max & Co Herren Sonnenbrille Schwarz Silber MCO14S-QUPE5 | Kaufen deren Album „AyĂ©“ ich in frĂŒheren Jahren bald tĂ€glich hörte, gibt ein fulminantes Konzert mit ihrer famosen Band, bei sehr angenehmen Temperaturen. Sie widmet ihren Auftritt der Salsa-Queen Celia Cruz und den Talking Heads, deren Album „Remain in Light“ sie kongenial re-afrikanisiert hat. Eine Wiederentdeckung! 42,6 Grad schaffen wir in Frankfurt nicht, aber 41 sind ja auch nicht schlecht. Was kann man da Besseres unternehmen, als afrikanisch essen zu gehen. Wir treffen uns in einer anderen Welt: im „Kenkey House“ in Sachsenhausen. Erst gibt’s die KlĂ¶ĂŸe aus fermentiertem Mais nicht, dann plötzlich doch wieder. Einen Beleg bekommen wir nicht. „Die Kasse ist gestohlen“, feixt einer an der Bar. Auch egal bei dere Hitz‘. Wir verlassen das Lokal um halb elf. Es sind immer noch 33 Grad.

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New Swing live im Jazzkeller. Das Jean-Philippe Bordier Quartett aus Paris mit dem Frankfurter Andreas Neubauer am Schlagzeug.

Nichts bleibt, wie es ist. Morgens informiere ich mich gerne live im Radio. LEAS MCL Große Bikerbörse Langbörse Messing-Kette Vintage-Stil Ledergeldbörse | Mode-Muster Aigle Cap Verneau NEU | Haltbarkeit 10 Minuten Pressestimmen im Dlf um 7.05h, um halb acht gibt’s eine Auswahl aus den Feuilletons in SWR2, oft im reizvollen Kontrast zu hr2 eine halbe Stunde spĂ€ter. Das wird sich bald Ă€ndern, denn die Kulturwelle des Hessischen Rundfunks wird zu einem Klassikradio – Durchhörbarkeit heißt die Devise. Keine Kulturpresse mehr, kein „Doppelkopf“, kein „Der Tag“, keine Buchvorstellungen und BĂŒhnenkritiken. Ein Kahlschlag, ein Skandal sondergleichen, denn auch der Hessische Rundfunk hat einen Programmauftrag – dafĂŒr mĂŒssen alle und jeder den Rundfunkbeitrag bezahlen. Nur wofĂŒr? Ich kenne niemanden, der noch lineares Fernsehen guckt, das vom hr schon gar nicht. Es dĂŒmpelt mit einem Marktanteil von knapp 6 Prozent vor sich hin – Schlusslicht aller dritten Programme.

Was wird mit den Jazz-Sendungen in hr2? Davon war bislang nicht die Rede, scheint auch niemanden zu interessieren. Zum GlĂŒck haben wir in Frankfurt den „Jazzkeller“, den Eugen Hahn seit Jahrzehnten schmeißt; neuerdings gibt’s dort feine Cocktails, einen eigenen Kanal bei YouTube Amor VENUS LedergĂŒrtel NEU 4cm GĂŒrtel LEDER Erotisch HOCHWERTIG HerrengĂŒrtel 1A | Sale Outlet Bernd Götz Leder GĂŒrtel 40 mm dunkelbraun BĂŒffelleder kĂŒrzbar HerrengĂŒrtel | Outlet Online Store und Infos ĂŒber Social Media. Wir erleben das Quartett des Gitarristen Jean-Philippe Bordier in der ungewöhnlichen Besetzung mit Orgel, Vibraphon und Schlagzeug. Drei Franzosen und ein Frankfurter Bub – das passt bestens. Die Band arbeitet schon einige Jahre zusammen, hat gerade ein neues Album in Paris aufgenommen und sprĂŒht nach der Pause förmlich vor Spielfreude.

Das funzt ohne jedwede Rochade, wie sie Macron und Merkel trickreich beherrschen – und plötzlich Ursula von der Leyen als EU-KommissionsprĂ€sidentin aus dem Hut zaubern. Die Kanzlerin sieht zwar aus wie eine „lame duck“, aber an ihrem 65. Geburtstag zeigte sie wieder ihre FĂŒhrungsqualitĂ€ten. Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer dient nun der Truppe und kann von Merkel lernen, dass siegen auch heißen kann, seine Meinung zu Ă€ndern, wenn es denn opportun ist. Vielleicht besinnt sie sich ja wieder darauf, dass sie schon einmal als Klimakanzlerin gehandelt wurde. Das sog. Klima-Kabinett brachte jedenfalls bis dato noch nicht viel zu Stande – und produziert um so mehr CO2. Das Magazin LINDENMANN HosentrĂ€ger Herren 25 mm breit, Y-Form, Herren-HosentrĂ€ger mit 3 Clip | Geeignet fĂŒr Farbe  wies darauf, dass Mitarbeiter des Umweltministeriums bis jetzt in diesem Jahr 1.740 Mal (!) zwischen Berlin und Bonn hin und her geflogen sind. Stoppen Sie diesen Wahnsinn sofort, Svenja Schulze! Machen Sie Ihren Job als Umwelt-Ministerin und retten erst einmal das Klima in Ihrem Amt. DankE!!!

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Gewimmel in der CalĂł. Copyright: ELV-Press International

So voll war die Halle C im Flughafen Tegel noch nie. Wir stehen in einer Doppelreihe, die sich erst ganz am Ende des GebĂ€udes umkehrt. Oha, das kann ja heiter & spannend werden. Erstaunlicherweise geht es dann rasch voran – ratzpatz sind wir unser GepĂ€ck los. Die Maschine kann erst mit knapp einer Stunde VerspĂ€tung starten, denn wir bekommen im Luftraum ĂŒber der Schweiz und Frankreich keine slots. Ob ein paar andere Reisende auch Flugscham empfinden? Der Klimawandel scheint ja in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein, die GrĂŒnen liegen in den Umfragen vorne. Diese Partei wĂ€hlen und munter weiter fliegen, das passt eigentlich nicht zusammen.

Vertraut man der SĂŒddeutschen Zeitung (01./02.06.2019), dann kam der Begriff „Flygskam“ 2016 in Schweden auf. Ich habe davon erst vor ein paar Wochen gehört und fliege das erste Mal mit Flugscham – sinnigerweise auf die deutsche Lieblingsinsel. Schnell mal auf dem Portal atmosfair ausrechnen lassen, wieviel CO2 ich auf meinem Hin- und RĂŒckflug verbrauchen werde:  671 kg CO2. Ein Jahr Autofahren (Mittelklasse, 12.000 km) verbraucht zum Vergleich 2.000 kg CO2. Ich werde fĂŒr meine Reise 16 € an atmosfair fĂŒr Klimaprojekte spenden, aber dieser Ablasshandel fĂŒrs gute Gewissen  (DlF) tĂ€uscht darĂŒber hinweg, dass wir zu viel & zu billig fliegen. In Tegel und Schönefeld wurden im ersten Halbjahr 2019 fast 12% mehr FluggĂ€ste gezĂ€hlt – mit und ohne Scham.

Im Paradies ist keiner allein. Die Feuerquallen sind mit bloßem Auge besser zu erkennen als auf dem Agenturfoto. Copyright: ELV Press International

Der Fluch des Massentourismus hat auf Mallorca auch die letzten Geheimtipps kassiert – Google Maps sei Dank. Wir fahren abends zu einer der schönsten Buchten der Insel. Über die CalĂł des Moro heißt es in GEO Saison (Juni 2014): „Einheimische haben sĂ€mtliche Wegweiser abmontiert, um die Felsbucht mit Mini-Sandstrand unauffindbar zu machen.“ Vor drei Jahren war‘s schon voll dort, heuer war‘s schlimmer als im Kreuzberger Prinzenbad. Fluchtartig verlassen wir den sog. Geheimtipp und springen in „La Gruta“ ins Wasser. Aber auch in unserem Paradies sind wir nicht alleine. Tags drauf sehen wir mit bloßem Auge gut hundert Feuerquallen im Wasser. Baden: ein Problem! Wir schwimmen in der Cala MondragĂł umme Ecke, nicht alleine, aber ohne Quallen. Wir kommen wieder und lassen uns wieder auf den modernen Ablasshandel ein. Zumindest das!

Das gab es noch nie! Das Thermometer zeigt im Hof in der Sonne eine Temperatur von 47,8 Grad an. An einem solchen Tag geht man schwimmen oder plant eine Reise nach Indien. Wir machen beides und fahren zu unseren Freunden nach Neu-Zeessi, einem Vorort von Königs Wusterhausen. Am spĂ€ten Nachmittag erst verlassen wir das Haus, ein warmer Mistral umfĂ€ngt uns, im Auto wird es rasch angenehmer; wir erreichen entspannt unser Ziel. Ab auf die RĂ€der und hinein in den Zeesener See – einen Somma ohne können wir uns schon gar nicht mehr vorstellen. Nach dem Bade werden wir noch kulinarisch verwöhnt, es gibt MĂŒcken und anderes Getier, doch was sind diese Unbilden gegen den Ganges, in dem die Inder alles und jedes verrichten – und ĂŒberleben. Ein Bad im heiligen Fluss werden wir uns verkneifen, aber wir machen einen Termin fĂŒr einen Indien-Trip im ĂŒbernĂ€chsten Jahr fest.

Zwei Tage spĂ€ter ist die Sahara-Hitze erst einmal vorbei. DafĂŒr riechen wir das Feuer in LĂŒbtheen, obwohl der ehemalige TruppenĂŒbungsplatz ĂŒber 200 km entfernt ist; begĂŒnstigt hat den Großbrand die Trockenheit. Wer den weltweiten Klimawandel leugnet, handelt noch verantwortungsloser als wir alle, die wir auf Kosten der Zukunft ein komfortables Leben genießen. Pong hat mir Szenen aus dem Herzen. Unser Leben fĂŒr das Klima geschenkt; erzĂ€hlt wird die Geschichte einer ganz besonderen Familie. Das Buch beeindruckt mich tief. „Ich denke“, so die sechzehnjĂ€hrige Greta Thunberg, „wenn ich kein Asperger hĂ€tte, wĂ€re das hier nicht möglich gewesen.“ Diese konsequente Klima-Aktivistin hat die „Fridays for Future“-Bewegung ins Leben gerufen. Die Uhr tickt. Noch gut 18 Jahre bleiben, um die Erhöhung des Erdklimas auf 2 Grad zu begrenzen – die Chancen liegen bei 5%!

Das ficht unsere Politiker nicht weiter an, vergessen ist Macrons Wort, dass es keinen Plan B gibt, falls die globale ErderwĂ€rmung nicht gestoppt wird. Die Erreichung der Klimaziele wird auf 2050 vertagt, und auch sonst haben die politischen Eliten schon wieder vergessen, warum sie bei der Europawahl abgewatscht wurden (GrĂŒnburry Geldbörse Herren Leder Portemonnaie Geldbeutel cognac | Treten Sie ein in die Welt der Spielzeuge und finden Sie eine Quelle des GlĂŒcks ). Vor drei Tagen wusste die glĂŒcklose Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen noch nicht, dass sie jetzt an die Spitze der EU-Kommission segeln soll. Nahezu einstimmig fiel die Entscheidung fĂŒr sie im EU-Ministerrat, nur Angela Merkel musste sich aus taktischen GrĂŒnden enthalten. „Die Zerstörung der CDU“ (Rezo) geht weiter, und Boris Johnson lacht sich ĂŒber den Zustand der EU ins FĂ€ustchen. Es ist zum Heulen!

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Alles so schön leer & warm hier. Wagen ohne funktionierende Klimaanlage lÀsst die Deutsche Bahn nur ohne Passagiere fahren.

Diese Fahrt nach Frankfurt verheißt nichts Gutes: drei Wagen können nicht benutzt werden, weil die Klimaanlage nicht funktioniert. Warum dieser ICE – er startet nicht in Grönland, sondern in Gesundbrunnen – nicht benutzbare Wagen leer mitfahren lĂ€sst, weiß sicher keiner bei der Deutschen Bahn. Wir rĂŒcken zusammen & erreichen pĂŒnktlich den „Zielbahnhof“; mehrfach bittet der Zugchef „herzlich“ um Entschuldigung.  Bei der RĂŒckfahrt nach Berlin die gleiche Situation: wieder sind bei einem neu eingesetzten Zug mehrere Wagen gesperrt. Wir starten mit VerspĂ€tung, mĂŒssen wegen einer Suizid-Drohung einen ersten Umweg nehmen und dann ab Erfurt noch einen zweiten  – Probleme mit der Lok. Es ist mir ein RĂ€tsel, wie die Deutsche Bahn bis 2030 doppelt so viele FahrgĂ€ste transportieren will; so tat es der Staatskonzern erst kĂŒrzlich vollmundig kund. Es fehlt in seinem Unternehmen an allem & jedem; selbst die Planung der dringend erforderlichen Neubaustrecke Fulda – Frankfurt dauert nun schon Jahrzehnte.

Soviel Zeit braucht es zum GlĂŒck nicht, ein neues Kennwort von Microsoft zu bekommen. Ich rufe dort an, ein Modern Support Ambassador meldet sich zurĂŒck. Ein TXT-Eintrag sei bei unserer Domain vorzunehmen. Gesagt, getan: auf unseren Admin ist noch stets Verlass. Inzwischen ist es kurz vor sechs im verdunkelten und schwĂŒl-heißen BĂŒro; der Ambassador lĂ€sst um 18 Uhr den Hammer fallen. Meine Begeisterung fĂŒr Exchange 365 befindet sich im freien Fall, meine Laune auch. Seit dem Morgen komme ich nicht mehr an meine Mails, und es dauert bis zum nĂ€chsten Nachmittag, ehe mir der Ambassador aus Sofia drei Buchstaben und fĂŒnf Zahlen mitteilt: mein vorlĂ€ufiges Kennwort. Nach ein paar clicks bin ich wieder per Mail dabei – fĂŒnf Punkte fĂŒr den Retter aus Bulgarien am bislang heißesten Tag des Jahres.

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Peer Gynt (Max Simonischek) unter Trollen. Foto: Birgit Hupfeld

Statt eines kĂŒhlen Bades im See steht Theater in der glutheißen City auf dem Programm. Das Schauspiel brĂŒtet in der Sonne – im Bistro hinter der gewaltigen Glasfassade ebenso wie im Großen Saal. Eine Klimaanlage gibt es in der Doppelanlage mit Oper und Schauspiel am Willy-Brandt-Platz noch nicht. Der GebĂ€udekomplex aus den 60er Jahren muss dringend renoviert werden – von mehreren hundert Millionen Euro ist die Rede. Kaum schließen sich die riesigen TĂŒren, ist aber alles vergessen, nimmt uns die hoch gelobte Inszenierung von Andreas Kriegenburg gefangen. Sein „Peer Gynt“ ist ein wĂŒster, bloß auf sich bezogener Bursche aus einer zerstörten Familie. „Wer bin ich?“, fragt sich ein grandioser Max Simonischek in der Titelrolle immer wieder. Er hat sich verloren – und wird sich auch nicht mehr finden in den eindrĂŒcklichen Bildern, die wir nicht vergessen werden. Nach der zweiten Pause lĂ€sst meine Aufmerksamkeit etwas nach – Bier und Dusche wĂ€ren toll. Nach vierdreiviertel Stunden verlassen wir das Theater. Verschwitzt, aber glĂŒcklich. In dieser Saison habe ich nichts Besseres gesehen, im Gegenteil (Macht bloß Theater!) Bravo!

Distinktionsmerkmal der Generationen: Blick auf ein CD-Regal gestern in der FrĂŒhe.

Vor einer digitalen Ewigkeit, 2008, bekam ich einen iPod geschenkt. Ich begann, meine CD’s in iTunes einzulesen, tauschte Dateien und wurde en passant zum Apfelmann.  Inzwischen habe ich 40.787 Titel in meiner Datei; das sind immerhin 145 Tage. Doch die Tage von iTunes sind gezĂ€hlt, bald gibt es nur noch Apple Music. Höchste Zeit, ĂŒber ein Abo nachzudenken, befand ich auf Hiddensee, und bin jetzt drei Monate auf Probe dabei. Ein paar Clicks waren nötig, und jetzt kann ich auf 45 Millionen Titel zugreifen. Das sollte erst einmal reichen, ich muss keine CD’s mehr einlesen und die Cover dazu suchen; zudem kann ich sofort die neuesten Veröffentlichungen hören. Schöne, neue Welt der sharing economy. Ich besitze nichts und habe alles, solange ich bezahle. Doch was sind Daten gegen Schallplatten und CD’s, wo man noch etwas ĂŒber die Musiker und das Album erfahren kann.

Damit nicht genug. Weil ich eine DVD („Über den DĂ€chern von Nizza“) am nĂ€chsten Tag haben wollte, wurde ich Prime-Kunde bei Amazon, ohne mir sofort der Möglichkeiten bewusst zu werden. Auf Hiddensee lasen wir euphorische Kritiken ĂŒber die englische Mini-Serie Adidas Daily Cap Hut Unisex Baseball Klassisch | Hat einen langen Ruf  von und mit der grandiosen Phoebe Waller-Bridge. Da geht doch was auf dem iPad mit meinem Prime-Abo. Gedacht, getan & geschaut. Wieder zu Hause wollen wir es richtig krachen lassen, aber wie kommt die Serie auf den TV-Bildschirm. Hin zu den Apple-Freunden in die Holsteinische und zurĂŒck mit der Apple-TV-Box. Wenigstens Siri bei der Installation verhindert – ein kleiner Triumph des digitalen SpĂ€tentwicklers. Zum Spieler werde ich indes nicht auch noch. Auf diesem Gebiet endete meine Karriere mit dem primitiven Tennisspiel in den 70er Jahren des letzten Jahrtausends. Jeder Spieler konnte einen Balken bewegen und damit einen Ball ĂŒbers Netz bringen. Herrlich einfach, dieses Ping Pong auf dem Bildschirm!

Aller guten Dinge sind drei, und deshalb habe ich mir endlich das Video des Influencers Rezo auf YouTube angeschaut, und zwar die ganzen 55 Minuten „Die Zerstörung der CDU“. Der Bursche spricht schnell und verstĂ€ndlich, und sein Beitrag wurde schon ĂŒber 15 Millionen Mal aufgerufen. Die Reaktion der Christlich Demokratischen Union Deutschlands belegt einmal mehr, dass die sog. Volksparteien die jungen Leute nicht mehr erreichen. Treffender wĂ€re ĂŒbrigens der Titel „Die Verlogenheit der Politik“ gewesen, der natĂŒrlich auf die RĂ€nkespiele der EU-MinisterprĂ€sidenten ganz besonders zutrifft. Rezo, ĂŒbernehmen Sie, da die Linden ihren sĂŒĂŸlichen Duft schon verbreiten! Am Welttag des Yoga wollen wir uns aber doch noch ein bisschen (ĂŒber uns selber) amĂŒsieren und klicken auf: Alman!!!

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Ein letztes Mal hinauf auf die Sturmhöhe – Sonnenaufgang um 4.58h. Foto: Rolf Hiller

4.47h auf. 13 Minuten vor dem Wecker. Also noch einmal rasch hinauf auf die Sturmhöhe zum Sonnenaufgang auf Hiddensee. Gymnastik, packen, die Zeit vergeht wie im Fluge. Das Schiff legt um 6.50h ab, und wir wollten eigentlich um 6.20h los. Mit dem vollgepackten Handwagen verlasse ich um 6.31h in rasendem Schritt die geliebte Lietzenburg – und erreiche bereits zehn Minuten spĂ€ter ganz entspannt den Hafen. Geht doch! Wir wuchten das GepĂ€ck an Bord und genießen den Blick auf Kloster und den Leuchtturm, die immer kleiner werden. Umstieg auf ein anderes Schiff in Neuendorf und nach knapp zweieinhalb Stunden erreichen wir Stralsund. Wir haben noch Zeit, der ICE fĂ€hrt erst in zwei Stunden; also ruckeln wir mit unseren gewaltigen Rollkoffern auf den wunderschönen Marktplatz und lassen es dort richtig krachen: 2 doppelte Espresso fĂŒr 8,40 €. Urlaubsrekord!

Nachmittags sind wir wieder in Berlin. Es ist warm & voll in der Stadt – der Kontrast zu unserer beschaulichen, autofreien Insel könnte nicht grĂ¶ĂŸer sein. Eine andere Welt, erst recht im Ullrich Verbrauchermarkt am Zoo. Dort ist auch am Wochenende geöffnet, und wir staunen nicht schlecht ĂŒber endlose Schlangen an den Kassen. Eine VerkĂ€uferin nimmt’s gelassen: „Heute hat noch keiner eine Sahnetorte geschmissen, morgen wird’s noch voller.“ Da haben wir ja am Pfingstsonntag noch richtig GlĂŒck gehabt und mĂŒssen nur knapp dreißig Minuten warten, bis wir zahlen können. Die Schlange vor den Flaschenautomaten ist ĂŒbrigens kaum kĂŒrzer. Wer mal dit echte Berlin erleben möchte, in all seiner Pracht & Ärmlichkeit – nĂŒscht wie hin zum Ullrich Verbrauchermarkt. Am besten an einem Feiertag gegen 18 Uhr.

Tags drauf sind wir wieder ganz in der NĂ€he, in unserem neuen Lieblingskino Delphi Lux. Der FRIZZ-Original Kangol 507 Wolle Nahtlos Kappe Hut K0875fa | Moderne und stilvolle Mode MĂ€nner handgemachte echtes Leder Aktentasche Laptop Messenger Schultertasche | Professionelles Design Film des Monats wird gezeigt: „Burning“ von Lee Chang-Dong. Nicht bloß unser Kritiker ist aus dem HĂ€uschen: Zeit Online spricht von einem „der besten Filme aller Zeiten“, fĂŒr den Tagesspiegel (05.06.2019) ist dieses ganz große Kino „nichts weniger als eine Parabel ĂŒber den Menschen im frĂŒhen 21. Jahrhundert.“ Meisterhaft fesselt uns der sĂŒdkoreanische Regisseur ĂŒber zweieinhalb Stunden, obwohl er die Geschichte – sie basiert auf einer Kurzgeschichte von Murakami – langsam und altmeisterlich erzĂ€hlt. „Weil mir die Welt ein RĂ€tsel ist“, konstatiert der Hauptdarsteller einmal nĂŒchtern und irritiert gleichermaßen. Diese Irritation dĂŒrfte den Machern des Humboldt-Forums allzu vertraut sein. Die Eröffnung findet nicht zum 250. Geburtstag Alexander von Humboldts statt, sondern ein Jahr spĂ€ter. Mindestens, denken sich die Freunde des BER – und futtern wöchentlich eine Kreditkarte. Wie wir alle!

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Die Ostsee als Sandschlucker: Blick auf den Strand gestern.

Gegen Mittag steigen wir die 82 Stufen hinab zum Strand. Dann noch ein bisschen aufheizen und rein ins Wasser – die Ostsee ist eisekalt, es tut richtig weh. Raus nach ein paar SchwimmzĂŒgen und bis zur SteilkĂŒste gejoggt. Die FĂŒĂŸe brennen im heißen Sand, also wieder rein, und dann die Stufen so schnell wie möglich hochlaufen. Oben angekommen rast mein Herz, und ich bin glĂŒcklich. Die Tage verlaufen gleich und sind doch immer anders. Das Leben auf der Insel hat eine eigene Zeit, es verlĂ€uft gemĂ€chlicher und tut uns gut. Vor dem Sport essen wir ein MĂŒesli auf der Sturmhöhe,  machen Besorgungen und lesen beim ersten Espresso den Tagesspiegel (bis zu 4 € kostet ein doppelter Kick). Gegen drei dann ein FrĂŒhstĂŒck, vor dem Mittagsschlaf, versteht sich. Herrlich! Zwischendurch bearbeite ich meine Mails und bleibe entspannt auf dem Laufenden.

Die Stufen hinab am 10,09..2016 zu einem weiten, weißen  Strand, den die „Sandspucker“ aufgeschĂŒttet hatten. Fotos: Karl GrĂŒnkopfPaul Smith mens Galaxy 3 phone case multi stripe 60 PO35 | Lassen Sie unsere Produkte in die Welt gehen Herren Vintage Braun Crazy Horse Rindsleder Bulle Echtleder-Geldbörse Geld | Online Shop .

Vor Jahren trafen wir eine Frau im „Wieseneck“, die nach ein paar Stunden schon ihren Inselkoller beklagte. Wir schĂŒttelten verstĂ€ndnislos den Kopf. Seit zehn Jahren kommen wir auf die Insel und bedauern immer sehr, wenn die Tage hier wieder einmal zu Ende gehen. Einen Spaziergang zum Aussichtsturm auf dem Altbessin sollte man unbedingt einplanen (MĂŒtze Puma Sf ls blk baseball Umhang schwarz 13400 - neu | QualitĂ€tsprodukte ).  Mit dem Rad durch den winzigen Ort Grieben und dann weiter ĂŒber die hoppelige Panzerstraße bis zum Abstellplatz fĂŒr die FahrrĂ€der – im Naturschutzgebiet geht‘s zu Fuß weiter. Die Schafe stören sich nicht an den wenigen Wanderern, der Blick ĂŒber den Bodden auf die Insel mit dem Leuchtturm ganz oben ist grandios. Entstanden ist die Halbinsel durch den Sand, den das Meer von der WestkĂŒste hier anschwemmte. Der Neubessin, etwas weiter östlich gelegen, darf ĂŒberhaupt nicht betreten werden.

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Sitzen und wandern lassen: Begegnung auf dem Altbessin. Foto: Gitti GrĂŒnkopf

Zum Somma auf Hiddensee gehört natĂŒrlich auch das Inselkino, wo der Klassiker „LĂŒtt Matten und die weiße Muschel“ immer lĂ€uft; ansonsten bemĂŒhen sich die Macher um die Balance zwischen Arthouse und Feel-Good. Erfreut entdecken wir, dass „Gundermann“ von Andreas Dresen auf dem Programm steht. Der Film gewann heuer die „Lola“, die auch der fabelhafte Alexander Scheer fĂŒr seinen WiedergĂ€nger des Gerhard „Gundi“ Gundermann erhielt. Der Baggerfahrer im Braunkohlebergbau und geniale Liedermacher blieb so faszinierend wie widersprĂŒchlich, eckte immer wieder mit der Partei an und war doch jahrelang als IM tĂ€tig. Nicht anders als Heiner MĂŒller ĂŒbrigens.  Wie Gundi war dieser wohl am meisten von sich selbst enttĂ€uscht. FĂŒr HĂ€me kein Anlass! Auch nicht ĂŒber die alte Tante SPD. Die Volkspartei ade steht im aktuellen ARD-DeutschlandTrend nur noch bei 12 Prozent.

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Freie Sicht in alle Himmelsrichtungen von der Sturmhöhe hoch oben auf der Lietzenburg heute Morgen um neun Uhr. Foto: Rolf Hiller

Von Haus zu Haus sind es 277 km, und zu Fuß dauert diese Strecke 2 Tage und 11 Stunden. Das wĂ€re mit dem GepĂ€ck ohnehin nicht zu schaffen – auf geht‘s mit den Freunden nach Hiddensee per Bahn, Bus, FĂ€hre und Wassertaxi. Das GepĂ€ck schaffen wir im Handwagen vom Hafen in Kloster zur geliebten Lietzenburg. Rasch die Sachen abgestellt, Essen gibt es nĂ€mlich nur bis 9 Uhr im „Wieseneck“. Wir werden natĂŒrlich freundlich-muffig ermahnt, dĂŒrfen aber noch etwas bestellen. Herrlich! Alles wie immer, die lange, achtstĂŒndige Reise, die uns schon einstimmt auf einen anderen Rhythmus, auf Hiddensee. Hier gibt es keine Autos und eine andere Zeit. Die Faszination dieser Insel hat sich erhalten, trotz mancher VerĂ€nderungen und der vielen Tatous (Tagestouristen), die ĂŒber Mittag hier unterwegs sind.

Vom Klimawandel, der die (deutsche) Europawahl bestimmt, ist hier noch nichts zu spĂŒren. Die Höchsttemperaturen liegen bei 15°, das Meer lĂ€dt bei 12 – 14° nicht gerade zum Bade ein. Wenn es regnet, könnte es auch schon der FrĂŒhherbst sein. Macht aber nichts: unser Sehnsuchtsort Hiddensee ist immer großartig. NatĂŒrlich verfolgen wir die Klatschen fĂŒr die Berliner Regierungskoalition – die Ergebnisse fĂŒr CDU und SPD sind deprimierend, das Verhalten ihrer Parteivorsitzenden danach erst recht. Annegret Kramp-Karrenbauer beschĂ€digt sich immer mehr selbst, von der „Theresa May der SPD“ (MĂŒnchener Merkur) Andrea Nahles ganz zu schweigen. Friedrich Merz hĂ€lt sich derweil sehr bedeckt und konstatierte nĂŒchtern im „Spiegel“:  „Nach dem Ergebnis dieser Europawahl muss sich die CDU fragen, warum wir nach 14 Jahren Klimakanzlerin unsere Klimaziele verfehlen.“

NatĂŒrlich höre ich am Mittwoch „When I‘m Sixty-Four“ von den Beatles, und natĂŒrlich gehen die Frau und ich bei strahlenden Plus-12-Temperaturen zur Erfrischung ins Wasser, kurz und mutig. Der Song klingt bloß poppig leicht, hat aber durchaus eine dĂŒstere Bedeutung, die mir erstmals auffĂ€llt, mich aber nicht weiter beschĂ€ftigt. Noch ist alles gut, es geht mir gut, GlĂŒckwĂŒnsche trudeln ein, ein Strauß mit frischen Inselblumen steht auf dem Tisch, um den wir nun nicht mehr zu viert sitzen – zwei meterhohe Giraffen (zum Aufblasen) blicken stumm auf dem ganzen Tisch herum. Abends dann „Robinson Crusoe“ in der SeebĂŒhne, anschließend ein Nachtmahl im „Godewind“ (warme KĂŒche ab Mittwoch bis 22 Uhr), zurĂŒck ĂŒber den Deich beim Gezwitscher der Sprosser. Licht aus!